Archiv 2013 - 1. Halbjahr

29.06.2013
25.05.2013

JosefPretterer

"Brennendes Herz"

     Figurenkabarett

 

Mit seinen bezaubernden „Großpuppen“ spielt Josef Pretterer wieder lebensnah und

gefühlvoll.

Der Brandner Sepp gibt die Hoffnung nicht auf! Im Gegenteil, er ist sich sicher vorm Tod noch die Frau fürs (restliche) Leben zu finden. Bei 7,5 Mrd. Menschen, davon ca. 3,5 Mrd. Frauen, muss doch eine für ihn dabei sein, egal wo.

Weil der Sepp so viel übers Denken nachdenkt, ist er sich relativ sicher, mit der Kraft seiner Gedanken das große Glück zu finden, bevor es zu spät ist. Doch sein innerer Schweinehund lacht ihn aus und macht ihm alles madig.

Ob es der Sepp trotzdem schafft?

Den Sepp begleiten:

der frustrierte Tod

der Liebestöter

zwei liebende Mücken

der Hausmeister des Universums

zwei liebliche Schnecken

Leidenschaft und Eifersucht

eine auf den Hund gekommende keusche Witwe

zwei verliebte Glühwürmchen

ein innerer Schweinehund

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JosefPretterer - Die Aufklärung - Ein Mitschnitt »»»

04.05.2013

The Blueballs

"Rockabilly"

   Rock´n roll

 

„Wir haben uns gesucht und gefunden“, sagt Klaus Hoeborn, Gitarrist der Blueballs und kein Unbekannter in der Würzburger Rock`n` Roll-Szene. Für die Blueballs kramt er noch einmal tief in seiner Repertoirekiste vergangener Tage – von Rockabilly über Surf und Country bis hin zu good old Rock`n`Roll.

Thomas Senger, zweiter Gitarrist der Blueballs, betont:“Der Spaß darf nicht zu kurz kommen, das Publikum wird merken, die Typen auf der Bühne spielen für uns mit Herzblut, Spaß und Schnörkel“.

Verrenkungen macht Ausnahme-Schlagzeuger Sandro Wagner auch bei jedem Auftritt, aber er verbiegt sich nicht. Er ist unkapriziös und punktgenau und sein Spiel kommt so leicht daher, als wenn er nie etwas anderes getan hätte als Schlagzeug spielen. Und er hat immer einen unerschöpflichen Fundus an Humor. Das ist das Stichwort für den vierten im Bunde.

Thomas Fischer, der zuständig ist für die tiefen Töne am Bass und passend zur Musikrichtung am Kontrabass. Eine Party bei der tot Hose ist, gibt es für die Blueballs nicht, sie mischen jedes Publikum auf, weil es gar nicht anders kann als mitzugehen!

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Chaplin in New Shoes - Klaus Hoeborn - http://www.klaushoeborn.de/

20.04.2013

Die Kaktussen

Impro-Theater

 

Sie haben kein Stück, keine festgelegten Rollen und keine Kostüme. Und trotzdem sind die Kaktussen ein echter Ausgehtipp, denn blitzschnell können sie auf Vorgaben des Publikum in Rollen schlüpfen, lassen auf der leeren Bühne Räume und Geschichten entstehen, machen aus dem Alptraum der letzten Nacht eine Brechtoper oder aus dem furchtbaren Geburtstagsgeschenk eines Zuschauers eine tragische Romanze. Die Schauspieler reimen, tanzen, singen und verwandeln spielerisch jede Vorgabe aus dem Publikum in eine Geschichte. Das ist mal zum Brüllen komisch und mal rührt es zu Tränen. Auf jeden Fall ist es immer neu....jeder Abend eine Premiere!

Die Kaktussen sind seit über zehn Jahren im Improvisationstheater aktiv und haben sich deutschlandweit und international mit ihrem eigenen Spielstil, ihrer Entdeckerfreude und durch ihr jährliches Würzburger Improtheaterfestival einen Namen gemacht.

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Tobi and Nadine - Die Kaktussen - Ein Mitschnitt »»»

06.04.2013

Martin Großmann

"Trüffelschweine"

           Kabarett

 

Zu sich selber finden ist ja gut und recht, aber so was muss ja auch finanziert werden. Selbst der Dalai Lama schätzt teure Uhren und kein einziger Papst wollte bisher in Armut leben. Außer Papst Johannes Paul I, aber der war nach 33 Tagen Amtszeit plötzlich tot. Aber 50 Jahre arbeiten wie unsere Väter, Rücken kaputt, Fußpilz und dann keine Rente kriegen. Das zieht nicht mehr.

Man muss eben einen Riecher dafür haben, wo die nächsten Jahre das Geld verdient wird. So funktioniert das heute. Also investiert Conny alias Martin Großmann seine letzten 120 Euro in einen nordafrikanischen Molotowcocktailhersteller.

Das fünfte Kabarettprogramm von Martin Großmann ist nichts für Dumpfbacken, sondern für Kabarettfans mit Profil; sozusagen für Lachverständige und Anlegerprofis des guten Humors, also durchaus was für Sie!

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Martin Großmann - Hoemma - Ein Mitschnitt »»»

23.03.2013

Pierre Ruby und

"Bauchlandung"

      Bauchredner

Bei Fastnacht in Franken wollte „Sie“ schon Tanzmariechen sein, Weinkönigin zählte zu einer „Ihrer“ Herausforderungen, doch nun hat „Sie“ ihren absoluten Traumjob gefunden: „Amanda“ bekommt ihre eigene Fluglinie.

Steigen sie ein in die Maschine von AirAmanda und erleben sie eine abendfüllende Reise von und mit Sebastian Reich alias Pierre Ruby. Gemeinsam mit seiner Chef-Stewardess und Co-Pilotin Amanda heben sie ab in die Lüfte von Comedy und Entertainment und der etwas andern Art – eventuelle Turbulenzen inklusive.

Gemeinsam gehen die beiden mit ihren Passagieren durch dick und dünn – meistens aber durch Letzteres, will Amanda doch noch immer ihre überschüssigen Pfunde wie im Flug verlieren. Sie liebt Klatsch und Tratsch was bei der Vielzahl ihrer prominenten Gäste an Bord in ihrem Job kein Problem ist – hier ist sie immer up to date. Appropos Date! Ob die knuddelige Singledame auf einer ihrer Reisen den Traummann fürs Leben finden wird, bleibt einer der bestgehütesten Geheimnisse über den Wolken. Im Handgepäck hat Amanda zudem noch ganz nebenbei den ein oder anderen Überraschungsgast, nun darf man gespannt sein.

Schlagfertige Rededuelle, pfiffiger Wortwitz und von allem das spontane Aufgreifen unvorhergesehener Situationen sind die Tragfläche dieses abendfüllenden Soloprogramms „Bauchlandung“.

Mit Charme und Bauch halten Pierre Ruby und seine Begleiter Gericht über die kleinen und großen Widrigkeiten des Lebens. Eine Reise, die ihnen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

09.03.2013

Stefan Müller-Ruppert

Lesung

in Kombination mit einer Weinprobe

vom Winzerkeller Reicholzheim

 

Bereits mit zahlreichen Programmabenden, die sich jeweils mit einem Schwerpunktthema und oft auch mit einem mehrgängigen Menü verbinden,

hat der Rezitator, Sänger und Schauspieler aus Buchen im Odenwald mit der markanten Stimme sein Auditorium begeistert. Seine dramaturgischen Verknüpfungen von Wort und Musik zu Genuß und Lebensfreude geben seinen Vorstellungen ebenso Ausdruckskraft und Würze, wie sein gekonnt komponiertes Zusammenspiel von Ernstem und Heiterem, von Dahinplätscherndem, Denkanstößen und Denkzetteln. Und immer blinzelt das lokale Kolorit seines badisch-fränkischen Sprachschatzes durch das Schatzkästle seiner ebenso smart wie niveauvoll vorgetragenen Hörgenüsse.

Für den Leseabend hat er den Frühling in den Focus seiner Auswahl gestellt. „s`geht nauszus“. Hier wird der Titel zum Programm. Und so können sich die Zuhörer freudig auf eine bunte Mischung an Geschichten und Gedichten einstellen, die sich mit dem Aufbrechen dieser herrlichen Jahreszeit befassen aber sicherlich vor dem weiteren Ablauf des Jahreskreises nicht haltmacht. Und da das Lachen ja bekanntlich gesund sein soll, wird auch diese Medizin in reichlicher Dosierung verabreicht werden.

Stefan Müller-Ruppert - Platero und ich - An Platero im Himmel von Moguer - Ein Mitschnitt »»»

22.02.2013

Theatergruppe Die Gewölbegaukler

22.02.2013 und 23.02.2013

01.03.2013 und 02.03.2013

Brett oder Nichtbrett, das ist hier die Frage

Auf der Insel Brettonien hat der Usurpator Bretto I. ein Regime der Gewalt und Willkür errichtet, weshalb viele Inselbewohner fliehen. Damit jedoch seine Untertanen nicht länger vor seiner Herrschaft davon laufen konnten, ordnete er an, dass sie ein Brett vor dem Kopf zu tragen hätten, was bewirkte, dass jedermann auf dem Rücken schlafen und zwangsläufig kräftig schnarchen musste. So konnten auch Flüchtige entdeckt werden, die sich versteckt hatten.

Als jedoch ein Enkel des Usorpators, der ebenfalls ein Brett zu tragen hatte, allerdings ein antikes, in dem ein Holzwurm solchen Lärm machte, dass er darüber fast wahnsinnig wurde, durften die Bretter nunmehr mit einem Kleber aus weichgekautem Kaugummi und Pferdespucke befestigt werden.

Ein Schiffbrüchiger wird auf die Insel verschlagen, als Kainling und Spion abgestempelt und vor Gericht gestellt, weil er jedes Brett – Brett – nennt und somit das Parteiabzeichen des Abelimus verhöhnt. Der Mann wird zum Tode verurteilt, aber begnadigt. Wider Erwarten gelangt er ans Ufer eines „freien“ Landes. Als er ankommt, wird gerade ein Spezialschiff für den Bretter- und Kaugummitransport nach Brettonien getauft. Der Fremde versucht, den Verantwortlichen klarzumachen, wozu Bretter und Kaugummi dort gebraucht würden. Man glaubt ihm nicht.

Da der Fremde immer wieder behauptet, alle Brettonier trügen ein Brett vor dem Kopf, bringt er die Verantwortlichen auf dem Festland in große Verlegenheit, denn es kann nicht sein, was nicht sein darf. Als er schließlich noch ausruft, auch die Honoratioren auf dem Festland trügen ein Brett vor dem Kopf, weil sie ihn nicht verstehen wollen, ist er reif für die Irrenanstalt.

 

02.02.2013

Mistcapala

Musikkabarett

Mistcapala, das sind Armin Federl, Vitus Fichtl, Tom Hake und Tobias Klug.

Da paart sich beckbauersches Selbstvertrauen mit diskreter Blasenschwäche, odolfrischer Atem mit beinahe pelzkappenartigem Haaransatz.

Kurz, die vier beweisen, dass attraktives Aussehen und Intelligenz nicht unbedingt erforderlich sind, um ein bärenstarkes Programm auf die Bretter zu zaubern:

Verschrobene Texte, trockener Humor und exzellent gespielte Musik, ein Abend, der vor Begeisterung rasend macht.

Sie singen was das Zeug hält, blasen, quetschen, zupfen, rütteln und schütteln mehr als ein Dutzend Instrumente, teilweise sogar im Takt.

Ihre Texte sind Quelle der Erkenntnis, offenbaren tiefste Weisheiten: „Sport ist eine Methode, Krankheiten durch Unfälle zu ersetzen“, lautet ihr Credo.

Die Presse feiert sie als „die Entdeckung“ des deutschen Musikkabaretts.

Mistcapala: Feinsinnig, witzig, skurril, voll sprühender Lebensfreude. 

19.01.2013

Alexey Mironow

„Bon voyage“

 Pantomine, Clown

Seit 2007 tritt Alexey Mironov mit seinem Soloprogramm „Bon Voyage“ unter eigener Regie auf. Mit passender musikalischer Untermalung steht die nonverbale Aktion des Clowns mit ausdrucksstarken Mimik und Gestik im Zentrum seines Programms. Sobald er die Bühne betritt, versetzt er seine Zuschauer in einen Zustand clownesker Verzauberung, die lange über das Ende der Show hinaus anhält.

Verschiedene Charaktere, die er abwechselnd verkörpert, erforschen die Welt der Nuancen auf dem schmalen Grat zwischen Verlegenheit und Komik, Alltäglichem und Poetischem. Seine ungeschickten Figuren sind oft unpassend an fremden Orten und in ungewöhnlichen Situationen, wie etwa ein deplazierter Opernbesucher, der sich im Konzert vor Langeweile nicht zu retten weiß. Der entdeckungslustige verrückte Wissenschaftler im weißen Doktorkittel berichtet über seinen wissenschaftlichen Versuch. Vorstellung seines Experiments mit dem unsichtbaren Mann ist ebenso spannend wie witzig provokativ. Doch die vorherrschende Präsenz des Stücks stellt die Figur eines ungeschickt komischen Mannes im schwarzen Hut dar, die an keinen stimmten Ort und in keiner bestimmten Zeit anzusiedeln sei.

Er agiert in der Welt der Gegenstände und Stimmungen und regt durch seinen absurden Humor zur Selbstreflexion an. Mit einem länglichen Gegenstand in der Hand, den der Zuschauer nicht zu identifizieren weiß, steht er auf der Bühne anfangs verloren, dann beginnt er damit zu schwenken und entzaubert dem Publikum aus dem Nichts einen Lachanfall nach dem anderen. Das alles funktioniert fast ohne Worte. Die Vorführung besticht durch das Spiel mit wenigen Requisiten. Aus dieser Reduziertheit erwächst eine überraschende Vielfalt: So verwandelt sich ein Koffer plötzlich in ein Radio. Der Künstler entfaltet bei seinen Zuschauern eine Palette von Gefühlen, die von wütendem Lachen bis hin zur traurigen Nachdenklichkeit reicht.

 Ein Interview mit Alexey Mironow »»»

11.01.2013

Mathias Tretter

„NachgeTRETTERT“

Kabarett

 

Alles Wissenswerte leicht verpackt, böse feixend, genau recherchiert, scharfzüngig, witzig, hochintelligent das ist Mathias Tretter.

Die kabarettistische Jahresrevanche: Lesen sie Zeitung? Sehen sie regelmäßig die Tagesthemen? Hören sie gar – Sonderling, Sie! - die Features im Deutschlandfunk?

Vergessen sie es! Sie werden sich sowieso nichts merken. Nur wer mitschreibt, kann gewinnen. Mathias Tretter hats getan – und wird ihrem Gedächtnis auf die Sprünge helfen. „NachgeTRETTERT“, der kabarettistische Jahresrückblick, schnürt ein handliches Päckchen Erinnerung mit allem drin, was sie vergessen können: 365mal Tagesschau, ein Komposthaufen Zeitungen, fünf von Schäuble übersehenen Festplatten, 28 Stoiber-Comebacks, sieben Siemens-Ethiken, zwei polnische Kartoffeln, 17 Grad im Januar, der G8-Punkt von Frau Merkel und jede Menge politische Seitenhiebe. Mathias Tretter war für sie dabei.

Gehen sie beruhigt ins Kino, lassen sie sich tätowieren, trinken sie mal wieder einen und holen sich iht Dosenpfand zurück - sie haben jetzt Zeit! Ach, und die Glotze können sie verkaufen. Kerner und Jauch braucht keiner mehr. Zur Vergangenheitsbewältigung gibs "NachgeTRETTERT", kurz und scherzhaft. Und ohne GEZ-Gebühren. Freunde des Polit-Kabaretts sollten es sich nicht nehmen lassen, die Highlights des Jahres satirisch aufbereitet zu bekommen.

kamera

 

 

Mathias Tretter - Ein Ausschnitt »»»

 

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